Laufende internationale Projekte

PHERECLOS (2019–2022)

Im EU-Projekt PHERECLOS wird auf den Erfahrungen von Kinderuniversitäten in Europa und der ganzen Welt aufgebaut und durch deren Engagement für Kinder und Jugendliche versucht, institutionelle Grenzen zwischen Universitäten und der Gesellschaft zu überwinden. Kinderuniversitäten sind oft zwischen Schlüsselorganisationen in der Bildungs- und Soziallandschaft angesiedelt, und arbeiten mit diesen eng zusammen. Im Rahmen des Projekts werden deshalb „lokale Bildungscluster“ eingerichtet, die in 6 unterschiedlichen Pilotregionen Schulen sowie weitere relevante Akteure des örtlichen Bildungsökosystems wie Universitäten, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen, Wohltätigkeitsorganisationen, Museen oder andere Wissensanbieter zusammen bringen. Die lokalen Bildungscluster sollen einen Dialog in Gang bringen, aber auch gemeinsame Aktivitäten der Organisationen an den Grenzen zwischen formaler zu nicht-formaler Bildung ermöglichen.
Gleichzeitig zielt das Projekt auf die Verbesserung der Qualität des wissenschaftlichen Engagements, besonders auch hinsichtlich von STEAM-Fächern, ab. Mithilfe eines digitalen „OpenBadge“-Systems, das Institutionen als zuverlässige und reaktionsfreudige Akteure kennzeichnet, ermöglichst es lokalen Bildungsclustern, zu Akteuren eines Bildungswandels zu werden.
Unterstützt durch wissenschaftliche Implementierungsforschung entwickeln Bildungscluster Leitlinien und Strategien zur Stärkung der Nachhaltigkeit dieses ganzheitlichen Ansatzes. Dazu werden die Vorteile der lokalen Bildungscluster hervorgehoben und deren Erfahrungen genutzt, um jungen Menschen den Zugang zur Hochschulbildung, insbesondere zu STEAM-bezogenen Karrieren, zu ermöglichen. Das schafft Vorteile in einem breiteren gesellschaftlichen Kontext. Schiff ahoi: Segeln Sie mit uns mit!
https://www.phereclos.eu/

PHERECLOS in Wien

Die „Bildungsgrätzl“ und die KinderuniWien (darunter sechs Universitäten und eine Fachhochschule) sind in Wien zwei Netzwerke, die für Kinder und Jugendliche Projekte im Bereich der innovativen Bildung mit Fokus auf soziale Inklusion durchführen. Obwohl beide Netzwerke ähnliche Ziele verfolgen, gibt es zwischen diesen bisher weder eine direkte Verbindung noch eine Zusammenarbeit.
Der „lokale Bildungscluster“ in Wien will die beiden Netzwerke verbinden sowie den Aufbau einer gemeinsamen, nachhaltigen und strukturellen Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren und Bildungsbereichen (primärer bis tertiärer Sektor) sowie non-formalen Bildungseinrichtungen fördern. Als Allianz für innovative Aktivitäten im Bereich der Wissenschaftsvermittlung will der lokale Bildungscluster Wien ganzheitliches, offenes und lebenslanges Lernen für 10.000 Kinder, die bereits an KinderuniWien-Aktivitäten beteiligt sind, und 70.000 Kinder, die bereits an „Bildungsgrätzl“ angeschlossen sind, ermöglichen. Es sollen die Wissenschaft in die Nachbarschaft sowie die Perspektiven von Kindern und Schulen an die Universitäten getragen werden.

ENPRENDIA (2019–2022)

“Enhancing female entrePRENeurship in InDIA (ENPRENDIA)”, koordiniert vom Kalinga Institute of Industrial Technology in Indien, bringt ein Netzwerk von europäischen und indischen Organisationen zusammen. Das Projekt ENPRENDIA zielt darauf ab, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in Indien zu verbessern, indem es ihnen ein angemessenes Umfeld für die Entwicklung ihrer Geschäftsideen bietet. Dies wird erreicht, indem indischen Unternehmerinnen die geeigneten Werkzeuge, Kompetenzen und Fähigkeiten zur Verfügung gestellt werden, um ihre eigenen Geschäftsideen durch maßgeschneiderte Programme zu entwickeln, indem Strukturen innerhalb gezielter Institutionen geschaffen werden, die sich um die Bedürfnisse von Unternehmerinnen kümmern und indem Sensibilisierungskampagnen für Genderpolitik und Geschlechtergleichstellung entwickelt werden.
(Erasmus+, Cooperation for innovation and the exchange of good practives, Capacity Building in higher Education: 597932-EPP-1-2018-1-IN-EPPKA2-CBHE-JP)
http://enprendia.eu

#Mult!nclude (2018–2020)

Im Projekt werden Best Practice Beispiele für Inklusion im Bildungssystem gesucht, Messkriterien und Qualitätsparameterentwicklung und im Sinne von “Multiplying Evidence-Based Strategies for Inclusion” an der  Transferierbarkeit von Modellen der inklusiven Bildung und an ihrer poltischen Verankerung gearbeitet.
(Erasmus + Project Ref: 592125-EPP-1-2017-1-NL-EPPKA3-IPI-SOC-IN, 2018–2010, Partner)
https://multinclude.eu/